FAQ

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Heizungen

Welche Heizung ist die beste?

Das eine, beste Heizungssystem für jede Immobilie gibt es nicht. Es gibt aber für jedes Haus und jeden Kunden eine ganz individuelle, optimale Heizungslösung. Welche das ist, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Baujahr
  • Größe
  • Heizflächen
  • und andere

 

Zudem hängt es auch von Ihren Wünschen und Vorstellungen ab. Bevorzugen Sie eine Wärmeanlage mit maximal regenerativem Anteil oder eher das wirtschaftlichste Heizsystem? Oder eine Mischung? Wollen Sie den Brennstoff lieber lokal beziehen? Bei Bierther bekommen Sie eine ganzheitliche Beratung und ein auf Ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtetes Heizsystem. Das ist unser Ziel!

Wann ist der Austausch einer Heizung wirtschaftlich sinnvoll?

Ein Austausch der Heizungsanlage kann wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn sie älter als 15 bis 20 Jahre ist, häufiger repariert werden muss oder moderne Technik den Energieverbrauch deutlich reduzieren kann. Besonders der Umstieg auf erneuerbare Energien kann zudem durch attraktive staatliche Förderprogramme unterstützt werden. Aktuell bietet der Staat Fördermittel, diese sind aber i.d.R. zeitlich begrenzt. Das ist gut am Beispiel der E-Auto Prämie zu sehen.

Was kostet eine neue Heizung?

Die Kosten richten sich nach den Gegebenheiten Ihres Gebäudes, dem gewählten Heizsystem und dem erforderlichen Installationsaufwand. Eine pauschale Preisangabe wäre daher nicht seriös. Nach einer individuellen Einschätzung Ihrer Situation, erstellen wir Ihnen ein transparentes und nachvollziehbares Angebot ohne versteckte Kosten.

Warum Bierther Heizung?

Bei uns sprechen Sie direkt mit einem persönlichen Ansprechpartner, nicht mit einem Callcenter. Als regionaler Meisterbetrieb in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis legen wir Wert auf eine ehrliche und individuelle Beratung ohne Verkaufsdruck. Mit unserer Erfahrung, unserem handwerklichen Anspruch und einer zuverlässigen Ausführung stehen wir für Qualität und Verbindlichkeit. Denn eine Heizungsentscheidung basiert vor allem auf Vertrauen.

Bieten wir auch Vor-Ort-Beratungen an?

Bei uns stehen Beratung und Service und somit die Zufriedenheit unserer Kunden an 1. Stelle. Daher schauen wir uns jede Heizungsanlage im Vorfeld an, damit nachher alles bis ins kleinste Detail passt und es zu keinen bösen Überraschungen kommt. Gerne führen wir bei Ihnen Vor-Ort eine Erst-Beratung durch.

Das richtige Raumklima

Welche Raumtemperatur ist empfehlenswert?

Die Raumtemperatur hängt von dem individuellen Wohl-Empfinden ab, es gibt aber Richtwerte, an denen man sich orientieren kann:

  • 20 – 22 Grad Celsius im Wohnzimmer
  • 16 – 18 Grad Celsius im Schlafzimmer
  • 18 Grad Celsius in Küche und Flur
  • 22 Grad Celsius im Kinderzimmer
  • 23 – 24 Grad Celsius im Bad

Was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat?

Jede Zahl/Stufe auf dem Thermostat steht für eine bestimmte Temperatur. Die Striche zwischen den Stufen geben auch eine Temperatur an. Ein Strich entspricht einem Grad Celsius. So kann man ganz gezielt die entsprechende Wunsch-Temperatur einstellen:

  • 1 = 12 Grad
  • 2 = 16 Grad
  • 3 = 20 Grad
  • 4 = 24 Grad
  • 5 = 28 Grad

 

Übrigens wird ein Raum, wenn man die Heizung auf 5 stellt nicht schneller beheizt, als wenn man eine niedrigere Temperatur wählt. Reichen einem 20 Grad Raumtemperatur aus, kann man die Heizung auf 3 stellen. Stellt man zunächst auf 5, werden die gewünschten 20 Grad nicht schneller erreicht als mit Stufe 3.

Reicht Kipplüften aus?

Nein, besser ist in jedem Falle das sogenannte Stoßlüften oder sogar Querlüften (quer gegenüberliegende Fenster) für mehrere Minuten mehrmals am Tag. Einmal täglich ist nicht genug. Übrigens: regelmäßiges Lüften sorgt nicht nur für bessere Luft im Raum, sondern spart auch Heizkosten, da frische Luft sich schneller erwärmen lässt als miefige, abgestandene Luft.

Wie oft sollte man im Winter lüften?

Ist man im Winter den ganzen Tag zu Hause, sollte man zwischen 3–5 x täglich stoßlüften, jeweils für mehrere Minuten. Ist man nicht den ganzen Tag zu Hause, reicht es 1x morgens und 1x abends für mehrere Minuten alle Fenster komplett zu öffnen. Smarte Thermostate an den Heizkörpern erkennen, wenn ein Fenster geöffnet ist und drehen automatisch für die Zeit in der das Fenster geöffnet ist, die Heizung runter.

Wie hält man im Sommer die Wärme draußen?

Um die Wärme im Sommer draußen zu halten, sollten die Fenster tagsüber ganz geschlossen bleiben. Zudem sollten diese mithilfe von Jalousien und Rollläden verdunkelt werden. Insbesondere eine Verschattung von außen ist sehr wirksam. Darüber hinaus empfiehlt es sich, nicht benötigte Elektrogeräte vollständig auszuschalten. Denn gerade Fernseher, Laptop und Co. produzieren Wärme. Ist es Ihnen dann immer noch zu warm, bauen wir Ihnen gerne eine energieeffiziente Klimaanlage ein.

Wann muss man auch im Sommer heizen?

Das Heizen im Sommer ist in der Regel eine mietrechtliche Frage. Denn grundsätzlich gehören die Sommermonate nicht zur üblichen Heizperiode. Diese ist im Normalfall zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April. Während der Heizsaison, die auch individuell im Mietvertrag vereinbart wird, besteht für den Vermieter eine Heizpflicht. Ist der Sommer jedoch so kalt, dass tagsüber nur 12 oder weniger Grad Celsius erreicht werden, muss der Vermieter den Heizkessel wieder einschalten.

Wie vermeidet man Schimmel in Haus und Wohnung?

Schimmel lässt sich sowohl durch richtiges Heizen als auch durch richtiges Lüften vermeiden. Zumindest bis zu einem bestimmten Maß. Eine über Jahrzehnte gegen die Witterung unbehandelte Außenmauer eines Gebäudes, kann auch die Ursache für die Entstehung von Schimmel sein. Da helfen auch kein regelmäßiges Lüften und Heizen mehr. Dabei gilt: Stoß- oder Querlüften ist besser als Kipplüften. Zudem sollten die Räume im Haus im Winter nicht vollkommen auskühlen. Schließlich solle darauf geachtet werden, dass die Luft im Raum selbst gut zirkulieren kann. Vor allem im Schlafzimmer bildet sich nicht selten hinter großen Schränken Schimmel. Die Möbel sollten also von der Wand ein paar Zentimeter abgerückt sein, damit sich die Feuchtigkeit dahinter nicht stauen kann.

Ab wann muss die Heizung angeschaltet werden?

Laut Rechtsprechung beginnt die Heizsaison am 01. Oktober. Jedoch ist dies in keinem Gesetz verankert. In den meisten Fällen sind der Beginn und das Ende der Heizperiode im Mietvertrag geregelt. Regionale Unterschiede sind möglich. Natürlich sollte die Heizung schon vor dem 1. Oktober angeschaltet werden, wenn der September besonders kalt ist. Genauso gilt es am Ende der Heizperiode im April. Ist vorherzusehen, dass der Mai besonders kalt wird, sollte die Heizung nicht schon Ende April ausgeschaltet bzw. auf Sommerbetrieb gestellt werden.

Wann endet die Heizperiode?

Das Ende der Heizsaison ist wie der Beginn gesetzlich nicht festgeschrieben. Doch gemäß zahlreicher Gerichtsurteile endet die Heizperiode in der Regel am 30. April. Je nach Region und klimatischer Bedingungen kann dieser Zeitpunkt auch abweichen. Dabei ist die Heizsaison meist im Mietvertrag geregelt. In der Regel richtet sich das Ein- und Ausschalten der Heizung an den klimatischen Bedingungen. Daher ist ein festgeschriebenes Gesetz nicht ratsam.

Die optimale Einstellung der Heizung

Spart man Heizkosten, wenn die Heizkörper nachts oder bei Abwesenheit komplett ausgeschaltet sind?

Nein, das komplette Abschalten der Heizung ist nicht ratsam. Trotzdem gilt Folgendes: Jedes Grad weniger reduziert die Heizkosten. In der Regel kann man sagen, dass man bei einer Senkung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius etwa 6 Prozent des Heizenergieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten spart. Bei einer Absenkung um beispielsweise vier Grad (z. B. von 24 °C auf 20 °C) entspricht das einer Ersparnis von knapp einem Viertel der gesamten Heizkosten. Doch dabei gilt es einiges zu berücksichtigen. Kühlen die Räume komplett aus, bedarf es einer hohen Energiemenge, diese wieder aufzuheizen. Zudem erhöht sich in solchen Räumen die Schimmelgefahr. Deshalb ist es ratsam: Ist man nicht zu Hause, sollte die Raumtemperatur nicht geringer als 15 Grad Celsius sein. Bei längerer Abwesenheit kann sie auch etwas darunter liegen. Für Mieter gilt im Speziellen: Die Frostschutzstellung zu nutzen, damit es während der Abwesenheit zu keinen Schäden in der Wohnung kommt.

Sollte ich meine Heizung im Urlaub ausschalten?

Nein, das muss bzw. sollte man nicht tun. Wichtig ist, dass die Räume eine gewisse Grundtemperatur beibehalten, etwa 15-18 Grad. Das verhindert, dass das Haus vollkommen auskühlt oder gar Rohrleitungen einfrieren und man muss auch nicht so stark wieder aufheizen, wenn man aus dem Urlaub zurückkehrt. Dies kann man selbst an der Regelungstechnik einstellen. Die konkrete Temperatur hängt dabei vom Sanierungs- und Dämmzustand der Immobilie ab. Im Sommerurlaub sollte der Warmwasserspeicher nur dann vollkommen ausgeschalten werden, wenn man mehrere Wochen am Stück nicht zu Hause ist. Ab einer durchgängigen Abwesenheit von mehr als 3 Wochen kann man abstellen.

Ist die Nachtabsenkung bei der Fußbodenheizung wichtig?

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. In einem gewissen Maße kann durch eine Absenkung Energie eingespart werden, letztlich muss jedoch je nach Höhe der Absenkung die Heizenergie tagsüber den Räumen wieder zugeführt werden. Das heißt, mit einer Nachtabsenkung lassen sich nicht viel Heizkosten einsparen. Bei den heutigen Energiekosten kann man aber doch einen kleinen Betrag einsparen. Zu beachten ist, dass die Absenkung nicht zu stark vorgenommen wird. Allgemein gilt: je höher die Gebäudemasse und je besser der energetische Zustand, umso weniger ist die Einsparung.

Muss die Heizung am Ende der Heizsaison komplett ausgeschaltet werden?

Nein, die Heizungsanlage sollte im Sommer nicht komplett abgeschaltet werden. Es ist ratsam die Heizung auf Sommerbetrieb zu stellen. Zudem übernehmen die meisten Anlagen auch die Warmwasserbereitung, deshalb sollte die Heizung nicht ganz ausgeschaltet werden.

Welche Vorlauftemperatur ist die richtige für eine Fußbodenheizung?

Prinzipiell darf die Vorlauftemperatur einer Fußbodenheizung nicht über 55 Grad Celsius liegen. Für ein angenehmes Gefühl an den Füßen ist zudem die Oberflächentemperatur des Bodens entscheidend. Sie sollte nicht mehr als ca. 10 Grad Celsius über der vorherrschenden Zimmertemperatur liegen. Des Weiteren ist der Bodenbelag entscheidend. Für die Bestimmung der Vorlauftemperatur spielen hauptsächlich die Heizlastberechnung und Heizwasser-Übertemperatur die entscheidende Rolle.

Instandhaltung und Wartung

Wie oft muss man seine Heizung warten lassen?

Gesetzliche Fristen und Vorschriften gibt es diesbezüglich nicht. In der Praxis hat sich ein Zyklus 1x pro Jahr durchgesetzt. Optimalerweise im Sommer oder noch vor der Heizperiode. Eine optimale gewartete Heizung läuft effizienter und fällt weniger aus.

Wie entlüftet man eine Heizung richtig?

Bei Wohneigentum gilt: Zunächst die Umwälzpumpe abstellen und das Thermostatventil voll aufdrehen. Danach etwa eine Stunde warten, bis sich die Luft im System gesammelt hat. Nun das Entlüftungsventil mit einem Entlüftungsschlüssel öffnen, indem man es im Uhrzeigersinn aufdreht (eine Viertel- bis Halbdrehung genügt häufig). Sobald man ein Zischen hört, entweicht die überschüssige Luft. Verstummt das Zischen, kann das Ventil auch schon zugedreht werden. Nun die Heizungspumpe wieder starten und überprüfen und den Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen.  

Wie oft muss man eine Heizung entlüften?

Eine Heizung sollte nur dann entlüftet werden, wenn Probleme auftreten, z.B. wenn die Heizung gluckert oder nicht gleichmäßig warm wird. Eine vorsorgliche Entlüftung ist in der Regel nicht notwendig. Häufen sich die Probleme mit der Luft im Heizungssystem, sollte ein Fachmann kontaktiert werden.   

Die Heizung macht Geräusche – was ist zu tun?

Nicht jedes Geräusch deutet auf ein Problem hin. So sind beispielsweise Fließgeräusche nach der langen Heizpause normal. Ein Gluckern, Pfeifen oder Piepen verweist jedoch meist auf Luft im Heizsystem, einen zu niedrigen Wasserdruck oder auf eine zu hoch eingestellte Umwälzpumpe hin. In diesem Fall ist es ratsam erstmal die Heizung zu entlüften, danach den Druck zu überprüfen und eventuell Wasser nachfüllen. Manchmal muss man eine niedrigere Drehzahl bei der Pumpe wählen. Ein Klopfen oder Knacken kann auf ein falsch eingestelltes Überströmventil hinweisen. Dieses sollte man von einem Fachmann beheben lassen. Gleiches gilt für ein Brummen. Denn hierbei handelt es sich nicht selten um Lagerschäden an der Heizungspumpe oder sogar einen defekten Brenner.

Wie füllt man selbst Heizwasser nach?

Wenn man das Heizwasser selbst nachfüllen möchten, sollte man sich im Vorfeld gut informieren. Unsere Empfehlung ist es, dass durch einen Fachbetrieb wie unseren machen zu lassen.

Wann ist ein hydraulischer Abgleich notwendig?

Wenn die Räume trotz gleicher Temperatureinstellung unterschiedlich warm werden, ist ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen. Erst recht, wenn einige Räume gar nicht warm werden, während die anderen Räume sich beheizen lassen. Ein hydraulischer Abgleich empfiehlt sich vor allem, nachdem einzelne Heizungskomponenten ausgetauscht wurden oder die Immobilie energetisch saniert wurde. Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen ändert sich häufig der Energiebedarf. Durch den hydraulischen Abgleich kann wieder für eine optimale Wärmeverteilung gesorgt werden.

Woher weiß man, dass der Wasserdruck bei der Heizungsanlage zu niedrig ist?

Grundsätzlich lässt sich der Wasserdruck am sogenannten Manometer ablesen. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus empfehlen Heizexperten einen Wasserdruck zwischen etwa 1 und 2 bar.

Fragen rund um die Modernisierung

Woran erkenne ich, dass meine Heizung zu alt ist?

Häufen sich Reparaturen bzw. wenn diese immer kostspieliger werden, ist dies ein Anzeichen, dass die Heizungsanlage zu alt ist. Ebenso erkennt man es an gestiegenen Heizkosten, obwohl sich am Heizverhalten (gleiche Temperatur) nichts geändert hat und die Preise für Brennstoffe gleichbleiben. Das bedeutet, dass die Anlage nicht mehr effizient läuft und viel Wärme nicht an den Heizkörpern ankommt, sondern durch den Kamin verpufft. Öl- und Gasanlagen ab einem Alter von etwa 15-20 Jahren, sollten dringend auf ihren Wirkungsgrad überprüft werden. Ältere Anlagen erreichen oft nur noch einen Wirkungsgrad von 70-80 Prozent. Rechnen Sie es sich selbst aus, wie viel 20-30 Prozent ihrer Heizkosten sind. Das geht schnell in die Hunderte, wenn nicht Tausende von Euros. Auch der Preis der Brennstoffe steigt an und so werden Öl- und Gasanlagen im Unterhalt schnell teurer als Heizungen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, wie etwa Wärmepumpen, Holz-Biomasse Heizungen. Ebenso ist zu handeln, wenn das Warmwasser oder die Heizkörper nicht mehr richtig warm werden. Für Konstant-Temperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind, besteht eine Austauschpflicht.

Meine Heizung ist 20 Jahre alt und funktioniert problemlos, soll ich sie trotzdem modernisieren?

Je älter die Heizung, desto anfälliger für Störungen ist sie. Darüber hinaus verbrauchen ältere Heizungen vor allem im Vergleich zu modernen Anlagen wesentlich mehr Energie. Das bedeutet, dass eine Modernisierung nicht nur mehr Sicherheit schafft, sondern zudem Heizkosten spart und den Einsatz von Brennstoffen reduziert. Das ist sowohl besser für den Geldbeutel und auch für die Umwelt.

Gibt es eine gesetzliche Pflicht zur Modernisierung?

Eine Austauschpflicht besteht nur bei Konstanttemperaturkesseln, die älter als 30 Jahre sind. Von dieser Regelung ausgenommen sind alle Hausbesitzer, die bereits vor dem 01.02.2002 im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus gewohnt haben. Dasselbe gilt für Anlagen in Mehrfamilienhäusern, die eine Nennleistung von mehr als 400 kW haben bzw. weniger als 4 kW. Ebenfalls müssen Niedertemperatur- und Brennwertkessel nicht modernisiert werden.

Wird eine Heizungsmodernisierung gefördert?

Ja, der Staat fördert aktuell den Einbau von Heizungen, die mit erneuerbaren Energien laufen, mit bis zu 70 Prozent. Gerne beraten wir Sie.

Allgemeine und technische Fragen

Ab wann muss man heizen?

Es existiert keine vorgeschriebene Heizperiode. Der Zeitraum zwischen Anfang Oktober und Ende April hat sich als übliche Heizperiode durchgesetzt.

Warum wir der Heizkörper nicht warm?

Ein nicht aufheizender Heizkörper ist in den meisten Fällen auf eine der folgenden Ursachen zurückzuführen:

  • Luft im Heizkörper
  • niedriger Wasserdruck
  • defektes Thermostat-Ventil

Wer erklärt mir die verschiedenen Funktionen der Heizung nach der Installation?

Unser Heizungsexperte, der die Heizung installiert, wird nach Abschluss seiner Arbeit demonstrieren, wie die Heizung optimal betrieben wird. Zusätzlich gibt es eine Anleitung, anhand derer man bei bestimmten Fehlermeldungen weiß, was zu tun ist. Natürlich stehen wir unseren Kunden auch nach dem Einbau mit Service und Wartung zur Verfügung.

 

Liegt ein Fehler vor, wenn man die Heizkörper mehrmals im Jahr entlüften muss?

Wahrscheinlich Ja. Es ist möglich, dass der Anlagendruck zu gering ist, wenn die Heizung ständig entlüftet werden muss. Das Manometer liefert einem die dazu benötigten Informationen. Der grüne Bereich auf der Anzeige des Manometers zeigt an, wenn der Wasserdruck das Optimum erreicht hat. Sollte der Druck nicht ausreichen, muss eventuell Wasser nachgefüllt werden.

Es könnte auch sein, dass das Ausdehnungsgefäß kaputt ist und dadurch ein Unterdruck entsteht, der dazu führt, dass Luft ins System gezogen wird. In beiden Fällen ist es ratsam einen Fachmann zu kontaktieren.

Was gilt für Mieter in Bezug auf Heizungen?

Der Mieter ist normalerweise nicht für den Austausch oder die Reparatur der Heizungsanlage zuständig. All das ist Vermietersache.

Was ist eine Zentralheizung?

Eine Zentralheizung versorgt das gesamte Gebäude zentral von einer einzigen Wärmequelle aus. Die Heizung steht meist im Keller eines Hauses. Mit dieser Heizung wird das ganze Gebäude beheizt. Die Vorteile einer Zentralheizung sind:

  • geringere Kosten
  • höhere Effizienz und
  • geringer Platzbedarf

Insbesondere bei Bestandsgebäuden mit vielen Wohneinheiten (Mehrfamilienhäusern) ist eine Zentralheizung sinnvoll.

Wärmepumpe: Wie kann 15 Grad Celsius Außentemperatur einen Raum im Haus heizen?

Der Verdampfer und der Verdichter in der Wärmepumpe sorgen dafür, dass die vergleichsweise niedrige Außentemperatur auf das für die Innenräume erforderliche höhere Temperaturniveau angehoben wird. Der Verdampfer überträgt die thermische Energie aus der Luft auf ein Kältemittel mit besonderen physikalischen Eigenschaften, sodass es bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Im Verdichter wird der Druck soweit erhöht, dass die Temperatur steigt. Für diesen Vorgang braucht die Wärmepumpe Strom.

Was ist das Besondere an einem Gas-Brennwertgerät?

Bei der Verbrennung von Gas entsteht Wasser bzw. Wasserdampf. Gas-Brennwertgeräte nutzen die im Wasserdampf enthaltene thermische Energie. Bei klassischen Gas-Heizkesseln geht diese Wärme über den Schornstein verloren. Die Brennwerttechnik leitet die zusätzliche Energie in den Heizkreislauf ein. Deshalb sind Gas-Brennwert Heizungen effizienter als klassische Gassysteme.

Was ist das Besondere an einem Öl-Brennwertgerät?

Eine Öl-Brennwertanlage nutzt nicht nur die Wärme aus der Verbrennung von Heizöl, sondern gewinnt zusätzlich die im Abgas enthaltene Kondensationswärme zurück. Dadurch arbeitet sie effizienter als ein herkömmlicher Ölheizkessel und spart Kosten.

Was bedeutet die Vorlauftemperatur?

Die Vorlauftemperatur gibt an, mit welcher Temperatur das Heizwasser in die Heizkörper gelangt. Je nach Art der Heizkörper und Isolierung des Gebäudes reichen auch schon niedrigere Vorlauftemperaturen aus, um das Gebäude ausreichend zu heizen. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto geringer die Energiekosten.

Was ist die optimale Vorlauftemperatur?

Eine pauschal ideale Vorlauftemperatur gibt es nicht. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der energetische Zustand des Gebäudes, der Heizungsanlage, Art und Größe der Heizflächen sowie das eingesetzte Heizsystem. Daher sollte die Vorlauftemperatur individuell auf das Gebäude und das Heizverhalten der Bewohner abgestimmt werden.

Eine zu hoch eingestellte Vorlauftemperatur führt zu unnötig hohen Heizkosten, während eine zu niedrige Einstellung dazu führen kann, dass die Räume nicht ausreichend beheizt werden. Für die optimale Einstellung empfiehlt sich die Beratung durch einen Viessmann Fachpartner. Dieser kann im Rahmen eines hydraulischen Abgleichs die passenden Werte ermitteln und die Vorlauftemperatur optimal auf Ihr Heizsystem abstimmen.

Wann muss ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden?

Ist die Wärmeverteilung im Haus ungleichmäßig, kann ein hydraulischer Abgleich sinnvoll sein. Er sorgt dafür, dass alle Heizkörper bedarfsgerecht mit Heizwasser versorgt werden. Ohne einen hydraulischen Abgleich kann es passieren, dass einige Heizkörper nicht ausreichend warm werden, während andere überversorgt sind.

Empfehlenswert ist ein hydraulischer Abgleich außerdem nach dem Austausch von Heizungskomponenten oder im Anschluss an Sanierungsmaßnahmen. Denn durch eine energetische Sanierung verändert sich in der Regel der Wärmebedarf des Gebäudes, sodass die Heizungsanlage entsprechend neu eingestellt werden sollte. Zudem kann ein hydraulischer Abgleich in bestimmten Fällen Voraussetzung für den Erhalt staatlicher Fördermittel sein.

Kann der hydraulische Abgleich auch selbst durchgeführt werden?

Von einem hydraulischen Abgleich in Eigenregie raten wir ab. Für eine optimale Einstellung der Heizungsanlage sind präzise Berechnungen und fachliches Know-how erforderlich. Online-Rechner oder kostenlose Tools können zwar erste Richtwerte liefern und zur Orientierung dienen, ersetzen jedoch keine professionelle Durchführung.

Ein hydraulischer Abgleich durch unseren Fachbetrieb stellt sicher, dass die Heizungsanlage optimal eingestellt ist und effizient arbeitet.

Warum ist die regelmäßige Heizungswartung wichtig?

Eine regelmäßige Wartung trägt maßgeblich dazu bei, die Funktions- und Betriebssicherheit der Heizungsanlage zu erhalten und ihren Wert langfristig zu sichern. Daher sollten Brenner, Heizkessel und Regelung mindestens einmal im Jahr von einem Fachbetrieb überprüft werden.

Regelmäßige Inspektionen und Wartungen verlängern die Lebensdauer der Heizungsanlage und sorgen für einen sicheren sowie effizienten Betrieb. So wird die eingesetzte Energie optimal genutzt, der Schadstoffausstoß reduziert und die Heizkosten können gesenkt werden.

Dennoch werden in Deutschland Millionen Heizungsanlagen gar nicht oder erst bei auftretenden Störungen gewartet. Dabei sind Betreiber von Heizungs- und Warmwasseranlagen nach § 60 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) verpflichtet, ihre Anlagen regelmäßig inspizieren und warten zu lassen.

Warum muss die Heizung entlüftet werden?

Befindet sich Luft im geschlossenen Heizsystem, kann sich die Wärme nicht mehr gleichmäßig verteilen. Die Folge: Heizkörper werden nur teilweise warm oder bleiben in einzelnen Bereichen kalt. Häufig machen sich außerdem Geräusche wie Klopfen, Gluckern oder Pfeifen bemerkbar.

In diesem Fall sollte der Heizkörper entlüftet werden. Dabei wird die eingeschlossene Luft aus dem Heizsystem entfernt, sodass sich das Heizwasser wieder ungehindert verteilen kann und die Heizkörper ihre volle Heizleistung erreichen.

Wie sollte die Heizungsanlage im Sommer am besten eingestellt sein?

In den warmen Monaten empfehlen wir, die Heizungsanlage auf den Sommerbetrieb umzustellen. Dadurch bleibt die Warmwasserbereitung weiterhin gewährleistet, während die Raumheizung deaktiviert wird. Das spart Energie und erhöht die Effizienz der Anlage.

Viele moderne Heizungsanlagen bieten zudem die Möglichkeit, den Betrieb über eine Grenzraum- oder Grenzaußentemperatur zu steuern. So schaltet sich die Heizung nur dann ein, wenn die Temperaturen tatsächlich niedrig genug sind, und bleibt an kurzzeitig kühleren Sommer- oder Frühlingstagen ausgeschaltet.

Warum wird die Heizung nicht richtig warm?

Wird die Heizung nicht richtig warm, sind häufig Luft im Heizsystem, ein festsitzendes Thermostatventil oder ein zu niedriger Wasserdruck im Heizkreislauf die Ursache. Viele dieser Probleme lassen sich mit einfachen Maßnahmen selbst beheben, sodass nicht in jedem Fall sofort ein Fachbetrieb erforderlich ist.

Warum sollte man eine 20 Jahre alte Heizung erneuern, wenn sie noch einwandfrei funktioniert?

Es empfiehlt sich, einen Heizkessel nach etwa 15 bis 20 Jahren auf einen Austausch zu prüfen. Ältere Heizungsanlagen arbeiten häufig weniger effizient und verbrauchen entsprechend mehr Energie – insbesondere Gas- und Ölheizungen, die noch nicht mit Brennwerttechnik ausgestattet sind.

Ein moderner Heizkessel nutzt den eingesetzten Brennstoff deutlich effizienter, senkt den Energieverbrauch und kann dadurch die Heizkosten reduzieren. Darüber hinaus trägt eine Heizungsmodernisierung zu einer höheren Betriebssicherheit und einem zuverlässigeren Anlagenbetrieb bei. Mehr Informationen zu einem Heizungstausch finden Sie hier:

Macht eine Ölheizung heute noch Sinn?

Nein, die Neuinstallation einer reinen Ölheizung ist heute nur noch in wenigen Ausnahmefällen eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Lösung. Moderne Öl-Brennwertkessel arbeiten zwar effizient, basieren jedoch auf einem fossilen Energieträger. Dadurch können langfristig höhere Kosten entstehen, etwa durch steigende Brennstoffpreise oder sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen.

Kann ich meine Ölheizung modernisieren statt ersetzen?

Ist die bestehende Heizungsanlage grundsätzlich noch funktionsfähig, lässt sich ihre Effizienz häufig durch eine Modernisierung, eine technische Optimierung oder die Integration einer Hybridlösung deutlich verbessern. Eine individuelle Bestandsaufnahme zeigt, welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie sich die Anlage wirtschaftlich und zukunftssicher weiterentwickeln lässt.

Ab welchem Alter sollte man eine Ölheizung austauschen?

Eine Ölheizung sollte in der Regel ab einem Alter von 15 bis 20 Jahren ausgetauscht werden. Ab diesem Zeitpunkt sinkt die Effizienz stark und die Reparaturanfälligkeit steigt. Nach 30 Jahren greift für viele Standardkessel oftmals eine gesetzliche Austauschpflicht.

Welche Gasheizungen sind die besten?

Moderne Gas-Brennwertkessel gelten heute als Stand der Technik. Sie nutzen die im Erdgas oder Flüssiggas enthaltene Energie besonders effizient, indem sie zusätzlich die Wärme aus den Abgasen zurückgewinnen und so einen sehr hohen Nutzungsgrad erreichen.

Um den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen weiter zu reduzieren, kann eine Gas-Brennwertheizung mit erneuerbaren Energien kombiniert werden, beispielsweise mit einer Wärmepumpe oder einer Solarthermieanlage. Solche Hybridlösungen steigern die Effizienz des Heizsystems und tragen zu einer nachhaltigeren Wärmeversorgung bei.

Ab welchem Alter sollte man eine Gasheizung austauschen?

Ein Austausch der Gasheizung ist in der Regel nach 15 bis 20 Jahren sinnvoll, da mit zunehmendem Alter Reparaturen häufiger werden und die Energieeffizienz der Anlage deutlich nachlässt. Für ältere Konstanttemperaturkessel schreibt das Gebäudeenergiegesetz zudem unter bestimmten Voraussetzungen einen Austausch nach spätestens 30 Betriebsjahren vor.

Macht eine Gasheizung heute noch Sinn?

Nein, die Neuinstallation einer reinen Gasheizung ist heute nur noch in wenigen Ausnahmefällen wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Ob eine moderne Gas-Brennwertheizung die passende Lösung ist, hängt von den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes und den persönlichen Anforderungen ab. In bestimmten Fällen kann sie, insbesondere als Übergangs- oder Hybridlösung, weiterhin eine sinnvolle Option sein. Eine fachkundige Beratung hilft dabei, die wirtschaftlich und technisch geeignete Heizlösung zu finden, ob mit Gas, als Hybridsystem oder auf Basis erneuerbarer Energien.

Kann man meine Gasheizung modernisieren statt ersetzen?

Grundsätzlich können funktionierende Gasheizungen weiterhin betrieben und bei Bedarf auch repariert werden. Auch Modernisierungsmaßnahmen, etwa der Einbau einer effizienteren Brennwerttechnik oder die Ergänzung durch eine Solarthermieanlage, sind häufig möglich. Allerdings ist mittel- bis langfristig mit steigenden Kosten für Gas sowie zunehmenden Risiken bei der Energieversorgung zu rechnen.

Was ist der Unterschied zwischen Brennwert und alter Heiztechnik?

Die Brennwerttechnik nutzt neben der Wärme aus der Verbrennung auch die in den Abgasen enthaltene Energie und arbeitet dadurch deutlich effizienter als ältere Heizkessel. Der Austausch veralteter Heiztechnik gegen ein Brennwertgerät kann den Energieverbrauch senken und Heizkosten reduzieren.

Muss man die Förderung vor dem Auftrag beantragen?

In der Regel beauftragen Sie uns zunächst, bevor der Förderantrag gestellt wird. Da sich die Förderbedingungen und Abläufe gelegentlich ändern, begleiten wir Sie anhand der jeweils aktuellen Vorgaben Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess und sorgen dafür, dass alle erforderlichen Schritte in der richtigen Reihenfolge erfolgen.

Wie kann ich beim Heizen Geld sparen?

Der Energieverbrauch lässt sich durch eine moderne und optimal eingestellte Heizungsanlage, einen hydraulischen Abgleich sowie eine regelmäßige Wartung reduzieren. Bereits eine optimierte Einstellung der Heizungsregelung kann den Verbrauch spürbar senken. Gerne beraten wir Sie zu den passenden Maßnahmen für Ihre Heizungsanlage.

Muss man jetzt seine alte Gas- oder Ölheizung tauschen?

Nein. Bestehende Heizungsanlagen dürfen grundsätzlich weiterhin betrieben und bei Bedarf repariert werden. Eine generelle Austauschpflicht allein aufgrund des Alters besteht nicht. Erst bei der Installation einer neuen Heizungsanlage sind die geltenden gesetzlichen Vorgaben zu beachten. Da sich die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit weiterentwickeln, informieren wir Sie über den aktuellen Stand und beraten Sie individuell zu den Möglichkeiten für Ihr Gebäude.

Was ist eine Hybridheizung?

Eine Hybridheizung kombiniert zwei Heizsysteme, beispielsweise eine Wärmepumpe mit einer Gas-Brennwertheizung. Die Wärmepumpe deckt den überwiegenden Teil des Wärmebedarfs, während die Gasheizung nur bei besonders hohem Heizbedarf oder sehr niedrigen Außentemperaturen unterstützt. Insbesondere in Bestandsgebäuden kann diese Kombination eine ausgewogene Lösung zwischen Energieeffizienz und Investitionskosten darstellen.

Holzheizungen / Biomasse-Heizungen

Welche Arten einer Holzheizungen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Holzheizungen. Hat man sich als Hausbesitzer für eine Holzheizung entschieden, stellt sich die Frage, welche Art am besten zum Haus passt? Bei Biomasseheizungen / Holzwärmeerzeuger, unterscheidet man folgende Arten:

  • Scheitholz
  • Pellets
  • Hackschnitzel
  • Kombiheizungen aus den oben 3 genannten
  • Hybrid-Holzheizung

Was ist eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung ist ein Holz-Wärmeerzeuger, der die Energie für Heizung und Warmwasser aus der Verbrennung aus Holzpellets gewinnt. Im Gegensatz zu anderen Biomasseheizungen funktioniert das Heizen mit Pellets i.d.R. vollautomatisch. Durch die genormte Form der Pellets laufen die Geräte ohne manuelles Nachlegen. Eine Pelletheizung lohnt sich besonders für Ein- oder Zweifamilienhäuser mit entsprechendem Platzbedarf im Keller, für die Lagerung der Pellets.

Was ist eine Stückholzheizung?

Eine Stückholzheizung ist eine Biomasse-Holzheizung, die Scheitholz (auch Stückholz genannt, wie man es von einem Kamin kennt) als natürlichen Brennstoff verwendet. Im Gegensatz zu einer Pellet- oder Hackschnitzelheizung wird das Holz nicht automatisch bzw. nur teilautomatisch zugeführt. Hier muss bei hohem Heizbedarf i.d.R. 1x täglich händisch Holz nachgelegt werden.

Was ist eine Hackschnitzelheizung?

Eine Hackschnitzelheizung ist ein Heizungssystem, das sogenannte Holzhackschnitzel als Brennstoff nutzt. Die Hackschnitzel bestehen dabei aus zerkleinertem Holz, z.B. aus Waldrestholz, Landschaftspflegeholz oder Holzresten aus der Sägeindustrie. Sie zählt zu den Biomasseheizungen und wird häufig in größeren Wohngebäuden, landwirtschaftlichen Betrieben sowie öffentlichen Gebäuden eingesetzt. Die Zuführung der Hackschnitzel erfolgt wie bei der Pelletheizung meist automatisiert.

Was ist eine Holz-Kombi-Heizung?

Eine Holz-Kombi-Heizung ist ein Biomasse-Heizsystem, bei dem z.B. mit Pellets und auch Stückholz kombiniert geheizt werden kann. Dem Heizsystem können beide Holzarten zugeführt werden. Dadurch bleibt man flexibler. Solche Heizungen sind ideal, wenn man ausschließlich heimische Brennstoffe verwenden möchte oder unabhängig von Öl und Gas bleiben möchte. Genug Platz sollte im Keller auch hier vorhanden sein.

Was ist eine Hybrid-Holzheizung?

Eine Hybrid-Holzheizung ist eine spezielle Form der Hybridheizung, bei der eine Holzheizung mit einem weiteren Heizsystem, z.B. einer Wärmepumpe oder Photovoltaik kombiniert werden kann. Ziel ist es, die Stärken beider Systeme zu nutzen und automatisch die jeweils sinnvollste Wärmequelle einzusetzen, damit man effizient und kostengünstig heizt.

Pelletheizungen

Mit welchen Heizkörpern kann ich eine Pelletheizung verwenden?

Pelletheizungen erreichen höhere Vorlauftemperaturen und können grundsätzlich mit allen gängigen Heizkörpern kombiniert werden.

Mit welchen Heizkörpern kann ich eine Pelletheizung verwenden?

Pelletheizungen erreichen höhere Vorlauftemperaturen und können grundsätzlich mit allen gängigen Heizkörpern kombiniert werden.

Produziert eine Pelletheizung Feinstaub?

Durch die Verbrennung von Pellets entsteht immer auch Feinstaub. Moderne Heizungen und eingebaute Filter reduzieren die Feinstaubbelastung jedoch meist deutlich. Die Feinstaub Belastung ist daher sehr gering.

Kann ich mit einer Pelletheizung auch Warmwasser aufbereiten?

Natürlich, mit einer Pelletheizung kann auch Warmwasser aufbereitet werden.

Lohnt sich eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung nutzt Holz bzw. Holzpellets als nachwachsenden Brennstoff und ist insbesondere dann eine geeignete Lösung, wenn ausreichend Platz für den Heizkessel und das Pelletlager vorhanden ist. Sie gehört zu den Heizsystemen auf Basis erneuerbarer Energien und ist förderfähig. Gerne prüfen wir, ob diese Heizlösung für Ihr Gebäude geeignet ist.

Förderungen

Werden neue Heizungen im Neubau gefördert?

Wer für den Neubau eine staatliche Heizungsförderung in Anspruch nehmen möchte, muss ein Effizienzhaus 55 oder ein Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitszertifikat errichten. Nur für diese Gebäude gewährt der Staat eine finanzielle Unterstützung. Diese erfolgt in Form zinsgünstiger Kredite ohne Tilgungszuschuss. Die Darlehen können für sämtliche Investitionskosten des Bauvorhabens eingesetzt werden – einschließlich der Kosten für die neue Heizungsanlage.

Kann die Modernisierung meiner Heizungsanlage gefördert werden?

In vielen Fällen lautet die Antwort: Ja! Bund und Länder stellen immer wieder verschiedene Fördermittel für die Modernisierung von Heizungen bereit. Aktuell wird der Austausch einer Heizungsanlage mit bis zu 70 Prozent gefördert. Im Laufe der nächsten Jahre wird die Förderung sukzessive weniger. Aktuell wird von Seiten des Staates sogar über eine Einstellung der Förderungen nachgedacht.

Welche Heizungen werden gefördert und wie viel Geld gibt es?

Fördermittel für die Heizungssanierung gibt es für Anlagen auf Basis regenerativer Energien wie z.B. Wärmepumpen, Biomasse Heizungen und Fernwärme sowie Brennstoffzellen. Wie viel Förderung es für die Heizung gibt, hängt von der Art der Anlage ab. Aktuell verfügbar sind insgesamt Zuschüsse in Höhe von 30 bis 70 Prozent oder steuerliche Vergünstigungen in Höhe von 20 Prozent.

Wann bekomme ich die KfW-Förderung der Heizung ausgezahlt?

Um die KfW-Förderung der Heizung ausgezahlt zu bekommen, muss man sich zunächst im KfW-Portal identifizieren. Anschließend reicht man dort die sogenannte „Bestätigung nach Durch­führung“ (BnD) vom Fachhandwerker oder Energieberater zusammen mit den Rechnungen und eventuellen weiteren Nachweisen (Einkommensbonus und Klimageschwindigkeitsbonus) ein. Die Experten der Förderbank prüfen auf Basis der eigenreichten Unterlagen und weisen die Auszahlung der Förderung an, sofern keine Fragen offenbleiben. Wichtig: Die Unterlagen müssen vor der Vergabe von Liefer- oder Leistungsverträgen für die Maßnahmen eingereicht werden. Ansonsten bleibt nur der Steuerbonus für die Sanierung als Alternative.

Gibt es Fördermittel auch für die Optimierung einer bestehenden Anlage?

Ja, die gibt es. Für die Heizungsmodernisierung gibt es Fördermittel in Höhe von 15 bis 20 Prozent. Diese erhalten Sanierer zum Beispiel für den hydraulischen Abgleich, einen qualifizierten Heizungscheck, den Austausch von Heizungspumpen oder das Dämmen von Rohrleitungen. Zudem fördert der Staat bei einer Heizungsoptimierung den Einbau von Flächenheizsystemen, den Austausch alter Heizkörper, den Umbau von der Einrohr- zur Zweirohrheizung sowie viele weitere Maßnahmen.

Kann man eine Förderung auch nachträglich beantragen?

Nein, das geht leider nicht. Ein nachträglich gestellter Förderantrag wird nicht genehmigt. Die Unterlagen müssen vor der Vergabe von Liefer- oder Leistungsverträgen für die Maßnahmen eingereicht werden. Ansonsten bleibt nur der Steuerbonus für die Sanierung als Alternative.

Hat man die Möglichkeit, die Kosten nach Antragstellung noch anzupassen?

Unserem Kenntnisstand sind über die KfW (zuständig für den Heizungstausch) nachträgliche Änderungen der Kosten nach der Bewilligung in der Regel nicht mehr möglich. Bei Anträgen über das BAFA (z.B. für die Heizungsoptimierung) gibt es oftmals eine Kulanzspanne: Die Kosten können hier vor Erhalt des Zuwendungsbescheids sowie in einem bestimmten Zeitraum (oft bis zu 4 Wochen) danach in manchen Fällen noch angepasst werden.

Gelten die alten Bedingungen für bereits genehmigte Anträge?

Wurde ein Förderantrag bereits bewilligt, gelten die Förderbedingungen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig waren. Wer von den inzwischen verbesserten Förderkonditionen profitieren möchte, kann den bestehenden Antrag zurückziehen und einen neuen stellen. Handelt es sich dabei um dieselbe Fördermaßnahme, ist jedoch eine Sperrfrist von sechs Monaten zu beachten.

Wärmepumpen

Funktioniert eine Wärmepumpe auch mit normalen Heizkörpern?

Ja, Wärmepumpen können auch mit normalen Heizkörpern (Radiatoren) betrieben werden, entscheidend ist alleinig, ob die Immobilie mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur ausreichend warm wird.

Muss mein Haus für eine Wärmepumpe gedämmt sein?

Das kommt auf das Haus an. Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt maßgeblich von dem Zustand der Immobilie bzw. von der Gebäudehülle ab. Je besser die Immobilie ist, desto weniger Energie wird benötigt, um Wärme zu erzeugen. Je neuer die Immobilie desto besser geeignet ist sie für den Einbau einer Wärmepumpe. Mehr Infos klicken Sie hier:

Ist eine Kombination von Wärmepumpe und PV-Anlage sinnvoll?

Ja, da Wärmepumpen Strom benötigen. Eine Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage kann daher sinnvoll sein.

Welche Lautstärke verursacht eine Wärmepumpe?

Die Lautstärke einer Wärmepumpe hängt von diversen Faktoren wie Typ, Leistung und Betriebszustand ab. Normalerweise liegt die Lautstärke von Luft-Wärmepumpen etwa zwischen 35 – 60 Dezibel, also zwischen Flüster- und normaler Gesprächslautstärke. Erdwäme- und Grundwasserwärmepumpen verursachen sogar fast gar keine bis überhaupt keine Geräusche. Da Wärmepumpen außerhalb des Hauses stehen, ist meist im Haus nichts davon zu hören.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?

Der durchschnittliche Wärmepumpen Stromverbrauch liegt in etwa bei 27 – 42 kWh pro m² beheizter Fläche pro Jahr.

Wozu benötigt eine Wärmepumpe Strom?

Eine Wärmepumpe nutzt Strom als Antriebsenergie, um die in der Umgebung – etwa in der Luft, im Erdreich oder im Grundwasser – gespeicherte Umweltwärme auf ein für Heizung und Warmwasser geeignetes Temperaturniveau anzuheben. Der überwiegende Teil der bereitgestellten Wärme, in der Regel rund 75 bis 80 Prozent, stammt dabei aus kostenloser Umweltenergie. Nur der verbleibende Anteil wird in Form von elektrischer Energie für den Betrieb der Wärmepumpe benötigt.

Ist eine Wärmepumpe laut?

Nein, moderne Wärmepumpen sind sehr leise. Wichtig sind der richtige Aufstellort und eine fachgerechte Montage. Seit 2026 gelten zudem verschärfte Schallanforderungen, diese sind bei der Planung zu berücksichtigen.

Brauche ich bei der Wärmepumpe unbedingt eine Fußbodenheizung?

Nein. Eine Fußbodenheizung ist ideal, aber kein Muss. Auch mit Heizkörpern lässt sich eine Wärmepumpe effizient betreiben, wenn die Anlage richtig geplant ist.

Warum sind Wärmepumpen energieeffizient?

Wärmepumpen nutzen die in der Luft, im Erdreich oder im Grundwasser gespeicherte Umweltwärme und benötigen dafür elektrischen Strom als Antriebsenergie. Je nach System und Einsatzbedingungen können sie aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei bis fünf Kilowattstunden Wärme erzeugen.

Dadurch arbeiten Wärmepumpen deutlich effizienter als viele konventionelle Heizsysteme, beispielsweise Gas- oder Ölheizungen. Gleichzeitig steigt ihre Klimafreundlichkeit kontinuierlich, da der für den Betrieb benötigte Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien stammt. So verbessern sich die Umweltbilanz und die Effizienz von Wärmepumpen mit dem fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung.

Funktioniert die Wärmepumpe auch als Klimaanlage?

Ja, viele Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch kühlen. In kalten Monaten nutzt sie die vorhandene kostenfreie Energie aus der Natur und bereitet diese entsprechend auf. In den warmen Monaten kann sie dazu genutzt werden, überschüssige Wärme aus dem Haus abzuführen. An die Kühlleistungen von modernen Klimaanlagen reicht die Wärmepumpe jedoch nicht heran.

Muss für eine Wärmepumpe die ganze Heizungsinstallation geändert werden?

Das kommt darauf an. Oft jedoch nicht. Je nach Gebäude und Heizsystem kann es sinnvoll sein, einzelne Heizkörper durch größere Modelle oder speziell für Wärmepumpen ausgelegte Heizkörper zu ersetzen. Entscheidend für einen effizienten Betrieb ist jedoch eine sorgfältige Planung und fachgerechte Auslegung der Anlage. So lässt sich das Heizsystem optimal auf die Anforderungen des Gebäudes und den Wärmebedarf abstimmen.

Wann muss eine Wärmepumpe gewartet werden?

Im Vergleich zu vielen anderen Heizsystemen sind Wärmepumpen wartungsarm. Da keine Verbrennung stattfindet, entfallen unter anderem Abgasprüfungen und die regelmäßige Kontrolle durch den Schornsteinfeger. Dadurch sind die laufenden Wartungskosten in der Regel geringer.

Dennoch empfiehlt sich eine regelmäßige Inspektion durch einen Fachbetrieb, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und die Effizienz der Anlage langfristig zu erhalten. Wird die Wärmepumpe in einem Hybridsystem zusammen mit einer konventionellen Heizung betrieben, muss diese weiterhin gemäß den geltenden Vorgaben gewartet werden.

Fernwärme

Woher weiß ich, ob ein Fernwärmeanschluss für mich möglich ist?

Ob Sie im Rhein-Neckar-Kreis in einem Fernwärme-Liefergebiet liegen, können Sie unter folgendem Link selbst prüfen Sie hier:

Wird der Fernwärmeanschluss gefördert?

Ja, Fernwärme zählt zu den Heizungen, die mit erneuerbaren Energien laufen und sind deshalb förderfähig. Weitere Informationen finden Sie hier:

Welche Heizkörper sind mit einem Fernwärmeanschluss kombinierbar?

Es können alle gängigen Heizkörper mit Fernwärme betrieben werden.

Klimaanlagen

Welche Klimaanlage für Zuhause?

Für Ein- und Zweifamilienhäuser eignen sich besonders dezentrale Klimaanlagen, da sich einzelne Räume gezielt und unabhängig voneinander kühlen lassen. Eine bewährte Lösung sind Split-Klimageräte. Abhängig von der Raumgröße empfehlen wir passende Wandgeräte mit Funktionen wie Kühlen, Heizen, Entfeuchten, Umluft und Automatikbetrieb. Aktuell fördert der Staat den Einbau von bestimmten Klimageräten. Das sind i.d.R. Klimageräte, die auch Heizen können. Wir beraten Sie gerne.

Welches Klimagerät eignet sich für ein Schlafzimmer?

Gerade im Schlafzimmer ist ein besonders leises Klimagerät empfehlenswert, das für angenehme Temperaturen sorgt und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit reguliert. Ein Split-Klimagerät bietet hierfür eine besonders geeignete Lösung, da es effizient und komfortabel arbeitet.

Wie viel Grad sollte eine Klimaanlage nachts haben?

Als Faustregel für die Einstellung von Klimageräten gilt: Die Raumtemperatur sollte idealerweise nicht mehr als etwa 6-8 °C unter der Außentemperatur liegen. Dadurch ergibt sich in der Regel ein angenehmer Temperaturbereich von etwa 21 °C bis 26 °C. Im Schlafzimmer und in der Küche sind häufig bereits Temperaturen um 20-23 °C ausreichend. Mittlerweile gibt es sehr heiße Sommerphasen auch in unseren Breitengraden. Bei 40 °C Außentemperatur kann die Innentemperatur auch über 6-8 °C zur Außentemperatur liegen. Grundsätzlich kann man sich mit einer Klimaanlage die gewünschte Wohlfühltemperatur einstellen.

Wo sollte ich mein Klimagerät platzieren?

Mobile Klimageräte sollten mit einem Abstand von etwa 30 cm zur Wand aufgestellt werden, damit die Luftzirkulation nicht beeinträchtigt wird und kein Wärmestau entsteht. Bei fest installierten Wandklimageräten ist die optimale Positionierung von der Verbindung zum Außengerät abhängig. Lassen Sie sich bei der Planung und Montage am besten von einem Fachbetrieb beraten, um den idealen Standort für Ihre Klimaanlage zu bestimmen. Wir bauen nur fest installierte Klimageräte ein.

Wie viel Strom verbraucht eine Klimaanlage?

Moderne Split-Klimageräte arbeiten im Vergleich zu vielen anderen Klimasystemen besonders energieeffizient und können einen vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch von weit unter 100 Kilowattstunden erreichen. Bei einer typischen Nutzung über die drei Sommermonate entstehen dadurch in der Regel Stromkosten von nur etwa 30-40 Euro für eine Single-Split Klimaanlage, je nach Strompreis.

Welches Klimagerät kühlt am besten?

Im Vergleich zu anderen Klimageräten kühlen Split-Systeme Räume schneller und arbeiten dabei besonders energieeffizient. Zudem sind sie leiser und bieten einen größeren Funktionsumfang als beispielsweise mobile Klimageräte. Neben dem Kühlen und Heizen können viele Modelle auch die Raumluft entfeuchten und so das Wohnklima verbessern. Einige Modelle können in der Übergangszeit auch als Heizung fungieren und lohnen sich deshalb doppelt. Diese Klimaanlagen sind zudem förderfähig mit bis zu 30% der Gesamtkosten. Gerne beraten wir Sie fachmännisch.