Jetzt Heizung tauschen
- WARUM ABWARTEN TAUSENDE EUROS KOSTEN KANN
Macht der Heizungstausch jetzt (2026) Sinn?
Ja, denn abwarten kann teuer werden
Viele Eigenheimbesitzer sind verunsichert. Darf man künftig wieder Öl- und Gasheizungen einbauen? Wenn ja, ist das sinnvoll oder werden sie mittel- bis langfristig zur Kostenfalle? Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) werden und damit würden wieder Änderungen beim Heizungstausch kommen. Welche Heizung lohnt sich künftig und soll ich sie jetzt oder später tauschen? Diese Fragen stellen sich viele.
1. Alte Heizungen laufen oft ineffizient und benötigen mehr Energie als nötig
Öl- und Gasanlagen, die älter als 20 Jahre sind, laufen sehr häufig nur noch mit einem Wirkungsgrad von 70-80 Prozent. Das hört sich erstmal nicht so schlimm an, aber unterm Strich kostet das richtig viel Geld und im Laufe der Jahre summieren sich die Kosten. Denn man steckt mehr Kilowattstunden an Öl/Gas rein, als tatsächlich in den Räumen ankommt.
Ein Beispiel: Bei einem Jahresverbrauch von 18.000 kWh an Wärme zahlt man aktuell (Frühjahr 2026), je nach Heizart und eingesetzter Heiztechnik zwischen ca. 1.600 € (effiziente neue Heizung) und ca. 2.400 € (ineffiziente alte Heizung). Das ist ein Unterschied von bis zu ca. 800 € pro Jahr an Heizkosten. Bei steigenden Kosten für Brennstoffe und CO₂-Abgaben ist davon auszugehen, dass der Unterschied von Jahr zu Jahr weiter wächst. Dazu müssen noch weitere Fragen beantwortet werden, wie etwa: wie sicher sind die Gasnetze in der Zukunft?

2. Geschwindigkeitsbonus mitnehmen
Aktuell erhält man bei einem Heizungstausch von der KfW noch einen sogenannten Geschwindigkeitsbonus von bis zu 20 Prozent, wenn man eine noch funktionierende Heizung austauscht. Die Betonung liegt dabei auf noch funktionierend. Für den Austausch bestehender Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizungen durch Erneuerbare Energien-Anlagen (Wärmepumpe, Biomasse, Fernwärme oder Solarthermie) bekommen selbstnutzende Eigentümer einen Bonus in Höhe von 20 Prozent. Voraussetzung ist, dass die Alt-Heizung mindestens 20 Jahre alt ist.
Zusätzlich gibt es für den Einbau einer Heizung mit erneuerbaren Energien noch weitere Förderungen von bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten. Die maximal förderfähigen Investitionskosten für den Heizungstausch liegen bei 30.000 Euro für eine Wohneinheit. Ein zügiger Heizungstausch kann sich also richtig lohnen. Zum einen finanziell und zum anderen für die Umwelt.
Das neue Gesetz sieht vor, dass auch wieder neue Öl- und Gasanlagen verbaut werden dürfen. Diese sind zunächst in der Anschaffung meist günstiger als Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien, im Verbrauch aber teurer. Zudem gibt es für neue Öl- oder Gasheizungen keine Förderungen irgendeiner Art.
3. Ab 2029 sinkt der Bonus beim Heizungstausch
Ab 2029 sinkt der Bonus schrittweise. Tauscht man die Heizung nach 2029 aus, sinken die staatlichen Förderungen.
Deshalb sollte man das Thema Heizungstausch zeitnah angehen, um noch die maximalen Förderungen zu erhalten.
4. Stress und Kosten sparen durch rechtzeitige Planung
Fällt die Heizung im Winter aus, also zur Unzeit, steht man gewaltig unter Druck. Man muss sich schnell entscheiden, denn frieren möchte man nicht.
Ein weiteres Problem ist, dass Heizungsfirmen im Winter Hochsaison haben und daher oft keine kurzfristigen Termine frei haben.
Fazit: Abwarten kann einen dreifach treffen. Einerseits durch mehr Stress und höhere Energiekosten sowie weniger Förderung. Eine fachmännische Beratung ist daher ratsam.

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Heizungstausch?
Der beste Zeitpunkt für den Heizungstausch ist immer der Sommer, da man zu dieser Jahreszeit die Heizung meist nicht braucht und man in Ruhe und mit durchdachter Planung die Sache angehen kann. Spätestens im nächsten Winter wird man dafür dankbar sein.
Sie möchten Ihre Heizungsanlage modernisieren? Wir beraten Sie gerne persönlich und auf Ihre Anforderungen zugeschnitten. Bei der Suche nach einer neuen Heizungsanlage gibt es eine große Auswahl bezüglich Technik und Energieform. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Entscheidung und informieren Sie über die Vorteile der verschiedenen Systeme.
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